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In dieser Formation spielte die Band dann bis 1994. In diesem Jahr verabschiedete sich dann mal wieder der Bassist
Franz Ilmberger von der BNBB. Da Konzerte anstanden, begann eine fieberhafte Suchenach Ersatz, der in Martin Hiestand
aus Österreich gefunden wurde. Martin war ein Elektronik- und Softwarefreak und zu unserem Erstaunen bestritt er sein erstes Konzert mit einer Gitarre als Bass. Mit einem Synthisizer wandelte er den Gitarrensound zu einem Bassound um und schon ging es los. Martin beinflußte uns in eine Weise, die der BNBB erlaubte, auch mal Songalternativen aus dem Soul und Rhythm-n-Blues zu nehmen. Ab diesem Zeitpunkt war Martin der mahnende Finger, ordentlich zu proben, den Takt einzuhalten und noch präziser zu spielen.
In dieser Zeit spielte die BNBB viel in Niederbayern wie zum Beispiel in Lalling oder in Deggendorf. Unvergessen ist
allerdings ein Konzert im Pfaffenwinkel bei einem Bikertreffen. Der Saal mit ca. 400 schweren Jungs und leichten Bräuten. Nach dem ersten Stück - kein Applaus! Nach dem zweiten Stück - kein Applaus! Im ganzen ersten
Set - kein Applaus. Auf die Frage hin, ob denn die Musik nicht gut sei war die Antwort: Solange keine Flaschen fliegen ist alles o.k. und Klatschen sei uncool. Die Mitternachtsstripperin aus der Tschechei
bekam übrigens auch keinen Applaus. Und Baumann war auch wieder da, dieses Mal mit einer blutigen Nase, weil er zu nahe an der Stripperin dran war.
1998 feierte dann die BNBB ihr erstes Jubiläum, nämlich das 15-Jährige Bestehen der Band. Dazu mieteten die BNBB den Saal des Kulturkellers
in der Münchener Westendstraße an. 24 Stunden vor Beginn wurde der BNBB mitgeteilt, das der Saal nicht bespielbar ist. Ersatz war nicht in Sicht - dafür die Panik, daß 150 Gäste wieder geladen werden mußten.
Glücklicherweise fand sich genau gegenüber ein albanisches Lokal mit Saal und Bühne. Somit war dieses Event gesichert und konnte am 17. Januar 1998 das Jubiläum gefeiert werden. Dazu lud die BNBB alle Musiker ein, die sich im laufe der 15 Jahre zu uns gesellten. Auch die Musiker der Vorzeit waren mit Freude dabei. Kollegen, Freunde, Nachbarn und ehemaliger Veranstalter und Gastwirte kamen, um dabei zu sein. Allen voran Volker Witte, der Betreiber des Korkenziehers in Geretsried. Während der Konzerte im Korkenzieher ließ es sich Volker Witte nicht nehmen, selbst Hand ans Mikrophon zu legen und durch ein instensives ‘Blues, blues blues blues’ seiner Stimmung Ausdruck zu verleihen. Besonderer Dank galt und gilt Andi Hofmanns Frau Silvia. Die BNBB probt nämlich im Haus der Hofmänner und Silvia verpflegt uns regelmäßig nach getaner Probe.
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