Home
The Band
Bis 2000
ab 2000
Phase 3
Chris Hof
Gerd Hart
Gary Pushkin
Andi Hofmann
Mario Bollinger
Werner Burhop
Gäste u. Freunde
Ehemalige Musiker
Plakate/Flyer

Die Blue Note Blues Band wurde im Sommer 1982 gegründet. Damals waren dabei:

  • Gerd Hart mit einer langen Historie als Tanzmusiker und viel Erfahrung in amerikanischen Klubs in der fränkischen Gegend
  • Mario Bollinger, Andreas Hofmann und Franz Ilmberger, die sich schon von der Molly Maguires Blues Band her kannten
  • Klaus Gerbert, der bereits in der Münchener Gegend mit seiner Mundharmonika sein Unwesen trieb

Unvergessen die erste Probe im Proberaum von Gerd Harts Tanzkapelle: Braungebrannter Gerd Hart mit Afrolook und der Übungsraum voll mit Tanzmucker-Anzüge. Am Anfang des nächsten Jahres kam es dann zum folgenschweren Konzert: Am 15. Januar 1983 organisierten die fünf Musiker, damals noch als Trouble No More, ein Debutkonzert zusammen mit einer befreundeten Jazz-Rock-Band Living Room. Von da an gab es kein Halten mehr. Das noch magere Programm wurde fleisig mit Songs von Muddy Waters, John Lee Hooker, Carey Bell und von vielen mehr aufgebaut. Es folgten noch mehr Konzerte wie z.B im Grünen Eck/München Giesing.

BNBB: Das erste Konzert

Im Sommer 1983 entschied sich unser Schlagzeuger Andi Hofmann, mehr für sich selbst und für seine Familie zu tun und kündigte seinen Abschied an. Mit Günter Hahn haben wir einen neuen Schlagzeuger gewonnen, der durch seine guten Kontakte der Blue Note Blues Band neue Auftrittsmöglichkeiten in seiner Heimatumgebung von Crailsheim organisierte.

Seit der Konzerte in Crailsheim stieß die BNBB auf ein immer wieder kehrendes Phänomen: Der Baumann!!! Baumann war ein chaotischer Gast bei den Crailsheimer Auftritten, der zwar harmlos, aber ziemlich verrückt war. Ein solcher ‘Baumann’ wurde nahezu ausnahmslos bei aller weiteren Konzerten gesichtet.

BNBB mit Günter Hahn

In der Zwischenzeit stießen weitere Musiker wie zum Beispiel der Ludwig Pinter/Gitarre zu uns, der sich aber wegen privater Probleme sang- und klanklos von uns verabschiedet. Auch unser Bassist Franz Ilmberger hatte zwischendurch andere Interessen. Für ihn stieg zeitweise Thomas Hetz ein, der wiederum wegen privaten Zoff mit Schlagzeuger Günter Hahn sich dann von uns verabschiedete. Günter Hahn stieg dann ca. 1987 wieder aus und zur Freude der BNBB kam das Gründungsmitglied Andi Hofmann wieder zu uns.

Democassette

Um sich als BNBB bei Veranstaltern und Kneipenbesitzern vorzustellen, kreierte die BNBB auch Democassetten. Da für Schallplatten das Geld fehlte, diente eine Dokoder 4-Spur-Maschine, eine REVOX A77 2-Spurmaschine und ein TEAC Mixer als Aufnahmeequipment. Livemitschnitte wie z.B. in Volker Wittes Korkenzieher wurden auf diesen Democassetten verewigt.

In dieser Formation spielte die Band dann bis 1994. In diesem Jahr verabschiedete sich dann mal wieder der Bassist Franz Ilmberger von der BNBB. Da Konzerte anstanden, begann eine fieberhafte Suchenach Ersatz, der in Martin Hiestand aus Österreich gefunden wurde. Martin war ein Elektronik- und Softwarefreak und zu unserem Erstaunen bestritt er sein erstes Konzert mit einer Gitarre als Bass. Mit einem Synthisizer wandelte er den Gitarrensound zu einem Bassound um und schon ging es los. Martin beinflußte uns in eine Weise, die der BNBB erlaubte, auch mal Songalternativen aus dem Soul und Rhythm-n-Blues zu nehmen. Ab diesem Zeitpunkt war Martin der mahnende Finger, ordentlich zu proben, den Takt einzuhalten und noch präziser zu spielen.

In dieser Zeit spielte die BNBB viel in Niederbayern wie zum Beispiel in Lalling oder in Deggendorf. Unvergessen ist allerdings ein Konzert im Pfaffenwinkel bei einem Bikertreffen. Der Saal mit ca. 400 schweren Jungs und leichten Bräuten. Nach dem ersten Stück - kein Applaus! Nach dem zweiten Stück - kein Applaus! Im ganzen ersten Set - kein Applaus.  Auf die Frage hin, ob denn die Musik nicht gut sei war die Antwort: Solange keine Flaschen fliegen ist alles o.k. und Klatschen sei uncool. Die Mitternachtsstripperin aus der Tschechei bekam übrigens auch keinen Applaus. Und Baumann war auch wieder da, dieses Mal mit einer blutigen Nase, weil er zu nahe an der Stripperin dran war.

1998 feierte dann die BNBB ihr erstes Jubiläum, nämlich das 15-Jährige Bestehen der Band. Dazu mieteten die BNBB den Saal des Kulturkellers in der Münchener Westendstraße an. 24 Stunden vor Beginn wurde der BNBB mitgeteilt, das der Saal nicht bespielbar ist. Ersatz war nicht in Sicht - dafür die Panik, daß 150 Gäste wieder geladen werden mußten. Glücklicherweise fand sich genau gegenüber ein albanisches Lokal mit Saal und Bühne. Somit war dieses Event gesichert und konnte am 17. Januar 1998 das Jubiläum gefeiert werden. Dazu lud die BNBB alle Musiker ein, die sich im laufe der 15 Jahre zu uns gesellten. Auch die Musiker der Vorzeit waren mit Freude dabei. Kollegen, Freunde, Nachbarn und ehemaliger Veranstalter und Gastwirte kamen, um dabei zu sein. Allen voran Volker Witte, der Betreiber des Korkenziehers in Geretsried. Während der Konzerte im Korkenzieher ließ es sich Volker Witte nicht nehmen, selbst Hand ans Mikrophon zu legen und durch ein instensives ‘Blues, blues blues blues’ seiner Stimmung Ausdruck zu verleihen. Besonderer Dank galt und gilt Andi Hofmanns Frau Silvia. Die BNBB probt nämlich im Haus der Hofmänner und Silvia verpflegt uns regelmäßig nach getaner Probe.