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The Band
Bis 2000
ab 2000
Phase 3
Chris Hof
Gerd Hart
Gary Pushkin
Andi Hofmann
Mario Bollinger
Werner Burhop
Gäste u. Freunde
Ehemalige Musiker
Plakate/Flyer

Im Jahr 2000 fing die Band an, die Flügel in Richtung FüNeBus auszustrecken. Die FüNeBus sind die fünf neuen Bundesländer, allen voran Mecklenburg-Vorpommern. Die ersten Konzerte fanden Juli 2000 in der Werkstadt/Stralsund, im Chamäleon/Greifwald und auf der Burg Klempenow statt. Danach wurde die BNBB jedes Jahr im Herbst zur Stralsunder und Greifwälder Kneipennacht eingeladen. Bei diesem Event spielen in mehr als 10 Kneipen Bands unterschiedlichster Machart. Das Publikum zahlt dabei nur einmal Eintritt und wechselt bei Setpause das Lokal. Die große Herausforderung ist, alle 60 Minuten ein neues Publikum zu begeistern, was der BNBB hervorragend gelang. Damals verließ dann endgültig Klaus Gerbert die BNBB.

In dieser Zeit spielte die BNBB sehr oft im Würzburger Omnibus und in den Münchener Lokalen Rattlesnake Saloon und dem Oklahoma. Ein Ziel der Band war aber, mal im berühmten Münchener Hide Out zu spielen.  Mit Frank Brockmann als Harper und dem argentinischen Ruben Di Renzo am Keyboard hatte die Band eine ihrer besten Phasen und einen Auftritt 2001 in diesen heiligen Hallen. Der Sound war von Franks intensiver Mundharmonika und Rubens virtuosen Klavierspielen geprägt. Neue Vorbilder wie James Harman oder R.J Micho setzen stil- und soundmäßig deutliche Zeichen. Ruben Di Renzo wollte aber eine Karriere als professioneller Musiker starten. Er verließ die BNBB .

Nach kurzer Suche fanden wir Gary Pushkin aus Kasachstan, der ab 2003 bei uns die Tasten drückte. Gary ist ein Musikfreak, der für alle Einflüsse offen ist. Mit der Musik schafft sich Gary eine Alternative zu seinem Lebens als Kasache in Deutschland. Gary ist der Sputnik der Band: Wann weiß nie, wann seine Umlaufbahn wieder den Auftrittsort der Band trifft.

Zum 20-jährigen Jubiläum im Janur 2003 im Oklahoma kam es dann zum Krach zwischen Frank Brockmann und den verbleibenden Gründungsmitglieder der BNBB. Trotzdem daß wieder alle ehemaligen Bandmitglieder eingeladen waren, sorgte genau dieser Punkt für ein grobes Missverständnis, so daß die BNBB dann ab 2003 ohne Harp weitermachte. Das war für Mario Bollinger eine neue Herausforderung, wieder mehr Solos in Angriff zu nehmen. Sein Slide verbesserte sich und wurde immer mehr zum Bestandteil seines Spielen.

In der Zwischenzeit testete die BNBB einige Harper aus. Mit Michael Schatz machten die BNBB sogar ein Konzert im Heufelder Theatergarten/Fliegerbräu. Leider wurde aus dieser Liäson nichts, da Michael bereits in einigen anderen Bands engagiert war..

2005 ereilte die BNBB ein echter Schicksalsschlag. Martin Hiestand erlitt seinen dritten Herzinfarkt und verstarb am 22. Januar 2005. Martin hinterließ eine große Lücke, da er für uns ein Freund, Kollege, Mitmusiker und fast ein ‘Vater’ war. Zu seiner Beerdigung sang die BNBB das letzte Lied für Martin. Frank Brockmann, Ruben Di Renzo und Klaus Gerbert stimmten mit ein in ‘Trace of You’. Martin fehlt uns heute noch.

Auf den Jubiläumskonzerten hatte die BNBB immer wieder die Freude, den Alt-Bassisten Franz Ilmberger einladen zu dürfen. So war es völlig logisch, daß die BNBB wieder einmal Franz Ilmberger fragte, ob er mit einsteigen möchte. Franz sagte ja und so ging es mit neuem Elan ans Werk. Konzerte im Würzburger Omnibus und die legendäre Ostseetournee standen an. Selbst eine althergebrachte Blues Band wie die BNBB benutzt neueste Technologien wie CD-ROMs und MP3-Formate. So waren alle Songs, die im Repetoire waren, schnell gebrannt und Franz konnte sofort mit dem Material einsteigen. Selbstverständlich gräbt man dann alle Songs aus und so kam es, daß die BNBB ruck zuck neue, alte Songs wie z.B. ‘Messin’ with the Kits’ reaktivierte und besser den je spielte. Franz spielt mittlerweile einen 6(!)-saitigen Bass.

Auch an der Blues Harp ereignete sich einiges. Auf der Suche nach einem netten Mundharmonikaspieler trafen wir Olaf Lenke. Am 14. Oktober 2006 spielte Olaf das erste Mal mit uns im Cricket. Daß das Lokal leider fast leer war, war dem Olaf als Newcomer ganz recht. Seitdem teilt er aber auch das Harperschicksal: Immer auf der Suche nach dem besten Sound für das kleinste Instrument der Band.

Das war der vorletzte Stand der Dinge - mal schauen, was die Zukunft für die BNBB bringt. Die Band überlebte Ehen, Beziehungen und private Dramen. Und deshalb ist eins sicher: 2008 kommt das 25-Jährige Jubläum gnadenlos auf uns zu

Unser 25-Jähriges Bühnenjubiläum, Jazzclub Heringsdorf, Bodenseegigs, Bluesmarathon an der Ostsee, insgesamt 18 Konzerte in 2008. Das reicht - findet Franz Ilmberger und zog damit seinen Schlusstrich unter die BNBB. Und um es in aller Deutlichkeit zu sagen: IN ALLER FREUNDSCHAFT!!! Franz verdanken wir die erneute Ausrichtung auf die bluesigen Themen unsere Arbeit ohne die Brüder und Schwestern des Blues zu vergessen. Ich bin sicher, dass Franz uns erhalten bleibt, wenn Not am Bass herrscht.

In der Not half uns Fritz Panocha am Bass aus. Fritz ist der Basser der No Restrictions aus Würzburg

Ein Ruf ging durch die Republik: Wo ist ein Bluesbasser? Der Schrei wurde von Chris Hof erhört. Auf ein Neues mit Chris am Bass. Näheres dann im Laufe des Jahres 2009. Chris ist zum ersten mal am 7.März 2009 im Highlander mit uns zu hören.

Auch Olaf Lenke hat dann gegen Ende 2008 seiner Familie und seiner beruflichen Selbstständigkeit den Vorrang gegeben. Das die BNBB den Harpsound beibehalten wollte, wurde wieder gesucht, um einen neuen Meister der kleinen Blechdinger zu finden. Über ein paar alte Internetkontakte trafen wir dann Werner Burhop: Eine sympatische Probe - ein tolles Konzert im Alfonso’s und die Sache war geritzt. Somit ist seit dem 14. März 2009 die BNBB wieder komplett.